"Aussagen zur Vernichtung Israels verurteilen wir auf das Schärfste", hieß es in einer gemeinsamen Stellungnahme. Am Wochenende waren Parolen an die Wände des Uni-Campus in Wien-Alsergrund geschmiert wurden.

"Aussagen zur Vernichtung Israels verurteilen wir auf das Schärfste", hieß es in einer gemeinsamen Stellungnahme. Am Wochenende waren Parolen an die Wände des Uni-Campus in Wien-Alsergrund geschmiert wurden.
Das Existenzrecht Israels dürfe nicht in Abrede gestellt werden, heißt es laut "Kathpress" in der Stellungnahme. Obendrein würden die Parolen ausblenden, "dass sich der Terror der Hamas auch gegen die palästinensische Bevölkerung selbst richtet und den Tod unschuldiger Menschen verursacht". Zu den Unterzeichnerinnen zählen die katholische Dekanin Andrea Lehner-Hartmann, die evangelische Dekanin Uta Heil sowie die alevitische Institutsvorständin Handan Aksünger-Kizil.
Die beiden Fakultäten und das Islamwissenschaftliche Institut in Wien seien "bestrebt, antisemitischen und antijüdischen Tendenzen mit theologischer und religionswissenschaftlicher Expertise entgegenzuwirken", und das durchaus auch in kritischer Reflexion der jeweiligen Traditionen, so die Professorinnen.
(APA/Red)
