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Ärzte vs. Apotheker: Debatte um Corona-Impfung Apotheker ließen Unterstützer fürs Impfen in Apotheken antreten

29-09-2023, 07:53

Die Debatte ums Impfen, ausgelöst durch Verzögerungen bei der Corona-Immunisierung bei den niedergelassenen Ärzten, ist um ein Kapitel reicher: Nun wirbt die Apothekerkammer für das Impfen in Apotheken.

In einer Aussendung am Freitag ließ sie Unterstützer des in Apotheken antreten, darunter die schwarzen und roten Seniorenorganisationen, den niederösterreichischen Patientenanwalt Gerald Bachinger und Impfexpertin Hedwig Roggendorf. 2.000 Apotheker:innen stünden bereit, man orte breite Unterstützung, hieß es.

Apotheker ließen Unterstützer fürs Impfen in Apotheken antreten

Zitiert wurde etwa Ingrid Korosec, Präsidentin des ÖVP-Seniorenbunds. "Gerade für ältere Menschen sind nahegelegene und einfach zugängliche Impfangebote essenziell. Die Möglichkeit, zukünftig Impfungen auch in Apotheken zu erhalten, steigert die Impfquote in der Bevölkerung, was vor allem für den Schutz vulnerabler Gruppen unabdingbar ist", erklärte diese. Ganz ähnlich Peter Kostelka, Präsident des der SPÖ eng verbundenen Pensionistenverbandes: "Die Apotheken sind für die ältere Generation schon jetzt eine zentrale gesundheitliche Anlaufstelle. Ein zusätzliches Impf-Angebot ist nur der nächste logische Schritt."

Bachinger betonte Flexibilität und Bequemlichkeit bei Impfung in Apotheken

Bachinger strich Flexibilität und Bequemlichkeit als Vorteile für die Patienten hervor. "Internationale Beispiele zeigen, dass gut ausgebildete Apothekerinnen und Apotheker mit zusätzlichen Angeboten erheblich dazu beitragen, die Impfraten in der Bevölkerung zu erhöhen", meinte er. Roggendorf wertete die Zweifel der Österreichischen Ärztekammer an der fachlichen Eignung von Apothekern als falsch und unbegründet: "Die Impfausbildung der Österreichischen Apothekerkammer entspricht internationalen Best-Practice-Beispielen und braucht keinen Vergleich zu scheuen."

(APA/Red)

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