Die Personalsituation in den Häusern des städtischen Wiener Gesundheitsverbunds (Wigev) sei weiterhin angespannt. Derzeit seien 949 Betten gesperrt.
Die Personalsituation sei angespannt, geplante Operationen müssten aber nicht in größerem Ausmaß verschoben werden, hieß es auf APA-Anfrage. Generell sind im Gesundheitsverbund 949 Betten gesperrt, denen 5.492 sogenannte systemisierte Betten gegenüberstehen. 936 Betten sind aktuell (ohne AKH, Anm.) frei.
Bettensperren gibt es laut Wigev aus verschiedenen Gründen, es könne sich dabei auch um Sanierungen oder Wartungen handeln. Die Sperre werde mit anderen Fachbereichen koordiniert. Ein Indikator für die Versorgung der Patientinnen und Patienten sei die Zahl nicht, wurde beteuert.
Man bereite sich aktuell auf die kommenden Infektionswellen - etwa auf die Grippeerkrankungen - vor, berichtete eine Sprecherin. Eine Veränderung zeichnet sich bereits in Sachen ab. Nach einer Phase im Sommer mit nur sehr wenig Erkrankten steigen die Zahlen laut Wigev hier nun wieder an. Dramatisch sei der Anstieg an Erkrankungen in den Kliniken aber nicht, wurde versichert. Konkret befinden sich aktuell 58 Personen mit einer Covid-Diagnose in stationärer Behandlung. Drei davon befinden sich auf einer Intensivstation.