Tags zuvor waren in der Südsteiermark zwei Sprengsätze an Autos von Mitgliedern der Glaubensgemeinschaft detoniert. Die Zusammenhänge sind weiter unklar.

Tags zuvor waren in der Südsteiermark zwei Sprengsätze an Autos von Mitgliedern der Glaubensgemeinschaft detoniert. Die Zusammenhänge sind weiter unklar.
© APA/TOBIAS STEINMAURER
Eine unbekannte Person hatte die Sprengsätze angebracht, während die Besitzer der Fahrzeuge bei einer Gebetsstunde der Glaubensgemeinschaft "Zeugen Jehovas" waren. Verletzt wurde niemand. Ob ein Zusammenhang mit der Glaubensgemeinschaft besteht, wird noch geprüft. Das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) hat eine eigene Ermittlungsgruppe eingerichtet.
Laut einer Sprecherin der Zeugen Jehovas wurden für den Kongress in Wien die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt. Große Verunsicherung gebe es bei den Teilnehmern aber nicht, berichtete sie auf APA-Anfrage. Im Ernst-Happel-Stadion findet einer der weltweit 6.000 Kongresse von Jehovas Zeugen zum Thema "Übt Geduld" statt. Das Programm wird in deutscher und bosnisch-kroatisch-serbischer Sprache abgehalten.
Der Abschluss der diesjährigen Kongress-Serie in Österreich findet vom 25. bis 27. August in der Olympiahalle in Innsbruck statt.
(APA/Red)
