Drei Tage lang musste eine 33-Jährige ein wahres Martyrium durchleben. Ihr Ex-Freund hielt sie in seiner Wohnung in Wien-Meidling fest und misshandelte und vergewaltigte sie.
Ein 31-jähriger österreichischer Staatsbürger steht in Verdacht, seine 33-- jährige Ex-Freundin von 9. bis 11. Juli in seiner Wohnung in Wien-Meidling gefangen gehalten zu haben. Dabei soll der Tatverdächtige die Frau bedroht, misshandelt und vergewaltigt haben.
Laut derzeitigem Ermittlungsstand konnte die 33-Jährige aus der Wohnung
fliehen, während der Tatverdächtige einkaufen war. Die Polizisten kümmerten sich um das Opfer, die Frau wurde in ein Spital gebracht. Sie konnte bis dato nicht einvernommen werden.
In der Zwischenzeit wurde die Wohnung des 31-Jährigen durchsucht. Er war nicht anwesend, auch eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Mann brachte vorerst keinen Erfolg.
Im Zuge der Durchsuchung stellten die Polizisten unter anderem über 2.000 Schuss Munition, Schlagstöcke, Messer und auch einen Elektroschocker sicher.
Am 12. Juli gegen 2.00 Uhr konnte eine Funkwagenbesatzung des Stadtpolizeikommandos Meidling den Tatverdächtigen im Nahbereich des mutmaßlichen Tatortes wahrnehmen und vorläufig festnehmen. Die Ermittlungen laufen.