Neuen Ermittlungsergebnissen zufolge soll jener 14-Jährige, der im Verdacht steht, gemeinsam mit zwei weiteren Burschen einen Anschlag auf die Wiener Regenbogenparade geplant zu haben, mehrere Anleitungen zum Bau von Bomben auf seinem Smartphone gespeichert haben.
Ein 14-Jähriger, gegen den ebenso wie gegen einen 17- und einen 20-Jährigen wegen eines angeblich geplanten Anschlags auf die Wiener Pride vom 17. Juni ermittelt wird, soll laut neuen Handyauswertungen der Polizei offenbar acht Anleitungen über den Bau von Bomben auf seinem Mobiltelefon gehabt haben, teilte der "Kurier" am Montag in einer Aussendung mit.
Die Staatsanwaltschaft St. Pölten hielt sich dazu bedeckt. "Einzelne Zwischenergebnisse der Ermittlungen werden nicht kommentiert", sagte Leopold Bien von der Anklagebehörde auf APA-Anfrage. Die Erhebungen würden laufen und auch Resultate bringen, fügte der Erste Staatsanwalt hinzu.