Das erste Team der Berufsrettung Wien wurde am 9. Juli ursprünglich zu einem bewusstlosen Kind in der Kudlichgasse in Wien-Favoriten alarmiert. Bereits im Stiegenhaus schlug der Kohlenmonoxidmelder der Einsatzkräfte Alarm.

Das erste Team der Berufsrettung Wien wurde am 9. Juli ursprünglich zu einem bewusstlosen Kind in der Kudlichgasse in Wien-Favoriten alarmiert. Bereits im Stiegenhaus schlug der Kohlenmonoxidmelder der Einsatzkräfte Alarm.
Sofort wurden ein bewusstloser 12-jähriger Bub sowie dessen Familie aus der betroffenen Wohnung ins Freie gebracht. Von der Berufsrettung Wien wurden insgesamt 18 Personen betreut und vor Ort versorgt.
Fünf Personen, alle Mitglieder einer Familie, mussten mit Vergiftungserscheinungen in eine Klinik gebracht werden. Dabei handelte es sich um den 30-jährigen Vater, die 27-jährige Mutter, zwei Mädchen im Alter von vier Wochen und einem Jahr sowie einen zwölfjährigen Buben.
Der 12-Jährige musste von den Teams der Berufsrettung Wien noch vor Ort in Narkose versetzt werden. Er wurde in kritischem Zustand in eine Wiener Kinderintensivstation gebracht.
Ein Dutzend Teams der Berufsrettung Wien waren vor Ort. Darunter die Sondereinsatzgruppe, der Oberarzt sowie mehrere Rettungs- und Notarztteams.
Von der Berufsfeuerwehr Wien wurden Kontrollmessungen durchgeführt und im Stiegenhaus und in der Unfallwohnung teilweise sehr hohe CO-Konzentrationen festgestellt. Umgehend wurde das Gebäude belüftet und die Bewohner von mehreren Trupps ins Freie gebracht.
Als Ursache konnte eine Gas-Kombitherme ausgemacht werden, die sofort außer Betrieb genommen wurde. Nach dem Belüften und durchgeführter Kontrollmessungen konnten die Bewohner wieder zurück in ihre Wohnungen.
(Red)
