Nach der Tötung einer 28-Jährigen in Wien-Ottakring am Montag, gibt es laut Polizei bislang keine neuen Erkenntnisse zum Motiv der Bluttat. Der Verdächtige befindet sich weiterhin auf der Intensivstation.
Der Mann, der im Verdacht steht, eine 28-jährige Frau in Wien-Ottakring erstochen zu haben, liegt weiterhin schwer verletzt auf der Intensivstation. Er war daher bisher nicht einvernahmefähig und es gab zunächst keine neuen Informationen zu einem möglichen Motiv, wie die Polizei der APA am Dienstag sagte.
Der 35-Jährige dürfte laut aktuellen Erkenntnissen nach der Tat einen Suizidversuch begangen haben.
Das Landeskriminalamt Wien ermittelt wegen des Verdachts des Mordes und des versuchten Suizids. Für die Ermittler deutete die Spurenlage darauf hin, dass es sich um eine Tat im Affekt gehandelt haben könnte. Der Mann dürfte laut aktuellem Ermittlungsstand die Frau in der Wohnung im Bereich des Wiener Brunnenmarktes mit einem Küchenmesser erstochen haben. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde von den Beamten sichergestellt. Eine Obduktion der Frau wurde angeordnet.
Anrainer fanden den Schwerstverletzten am frühen
Montagnachmittag im Innenhof eines Wohnhauses und alarmierten daraufhin
die Polizei. Beamten fanden anschließend in einer Wohnung die
28-Jährige mit zahlreichen Stichverletzungen. Für die Frau kam jede
Hilfe zu spät. Laut Exekutive haben sich während der Tat keine weiteren
Personen in der Wohnung aufgehalten. Sowohl der Mann als auch die Frau
haben die syrische Staatsbürgerschaft. Der Mann war bisher nicht
polizeilich aufgefallen.
Die Familienangehörigen werden vom psychosozialen Notdienst der Stadt Wien betreut.