Das Kunstprojekt "Raising flags" beflaggte zum 1. Mai den Wienfluss. Fahnen können politische Gesinnung oder nationale Identität ausdrücken.
Als Gegengewicht zu den am 1. Mai flatternden Fahnen startet heute museum in progress in Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst Wien am Wienfluss und auf der Stubenbrücke das Kunstprojekt "". Von 26 internationalen Künstlerinnen und Künstlern gestaltete Flaggen sollen ein halbes Jahr zu sehen sein.
Die Kuratoren Alois Herrmann und Kaspar Mühlemann Hartl haben u.a. Thomas Bayrle, Christian Eisenberger, Shilpa Gupta, Peter Kogler, Laure Prouvost, Hans Schabus und Eva Schlegel eingeladen, Flaggen zu gestalten. Damit werde die lange von den Lemurenköpfen von Franz West geprägte Brücke über den Wienfluss "wieder für die Kunst zurückgewonnen", hieß es in einer Aussendung. Die Motive sollen auch in virtuellen Ausstellungsräumen und in medialen Räumen von Zeitungen und Magazinen präsentiert werden.
Später sollen die Flaggen auch an
weiteren Standorten zu sehen sein. Dabei sind "Institutionen, Firmen,
aber auch Privatpersonen, die über die Möglichkeit verfügen, eine Flagge
öffentlich sichtbar zu zeigen", eingeladen, sich an dem Projekt zu
beteiligen.