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Bis 2030: Wien will über 115 Mio. Euro in Bäder stecken

27-04-2023, 10:27

Bis 2023 will die Stadt Wien die Bäder-Infrastruktur massiv ausbauen und mehr als 115 Millionen Euro investieren.

Das gaben der Wiener Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr (NEOS) und der Chef der Magistratsabteilung 44, Hubert Teubenbacher, am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt. Dort wurde auch ein Ausblick auf die kommende Saison, die am Dienstag startet, gegeben.

Wiener Bäder: Infrastruktur soll massiv ausgebaut werden

So wolle man die Infrastruktur in Wien massiv ausbauen, betonte Wiederkehr. Aktuell werde eine neue Schwimmhalle im Großfeldsiedlungsbad gebaut. "Das Freibad bleibt jedoch noch ganz normal offen", sagte Bäder-Chef Teubenbacher. Zudem soll bis zum Start der Sommerferien 2023 auch das Bad Brigittenau ein neues Außenbecken bekommen. Teubenbacher betonte darüber hinaus, dass man auch in Zukunft auf Nachhaltigkeit setzen wolle. Schon jetzt nutze man 17.000 Quadratmeter in ganz Wien für Photovoltaikanlagen. "Auch in Zukunft wird alles, was verfügbar ist, für Solarpanele genutzt", sagte Teubenbacher.

Wien will 115 Mio. Euro in Bäder investieren

Laut Wiederkehr soll es zudem auch heuer wieder ein eigenes kostenfreies Animationsprogramm in den Wiener Bädern geben. "Es wird zum Beispiel möglich sein, Volleyball oder Englisch zu lernen", sagte Wiederkehr. Auch werde in dieser Saison wieder Nachhilfe in den Bädern angeboten. "Man kann Freizeit und Lernen gut verbinden", so Wiederkehr. Auch die Sommerschwimmkurse sollen in dieser Saison wieder über die Bühne gehen, hieß es.

Nachdem die Preise seit Jahren konstant geblieben seien, habe man mit 1. Jänner eine Erhöhung vornehmen müssen. Eine Halbjahreskarte koste an den insgesamt 28 Standorten darum heuer 147 Euro. Kinder zahlen laut Teubenbacher einen Tarif von 50,40 Euro. Das Ende der Sommersaison sei für 17. September geplant.

(APA/Red)

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