Am Donnerstag wurde die Polizei wegen einer weinenden Frau zu einer Wohnung in Wien-Neubau gerufen, und fanden anschließend eine große Waffensammlung.
Die weinende Frau, die- wie sich herausstellte -alleine in der Wohnung in Wien-Neubau war, wollte die Beamten zuerst nicht in die Wohnung lassen. Sie verhielt sich während der gesamten Amtshandlung sehr unkooperativ und gab den Beamten zuerst einen falschen Namen an.
In der Wohnung in Wien-Neubau nahmen die Beamten dann zahlreiche Messer, Säbel, Schwerter und ein Luftdruckgewehr sowie ein mutmaßlich vollautomatisches Gewehr wahr. Die Frau gab dann an, dass all diese Waffen ihrem Freund gehören und dieser sie rechtmäßig besitze. Der 24-Jährige kam in weitere Folge auch in die Wohnung.
Es stellte sich heraus, dass gegen ihn ein behördliches Waffenverbot besteht. Die Beamten stellten alle Waffen sicher und über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde eine sofortige Einvernahme mit dem 24-jährigen syrischen Staatsangehörigen durchgeführt. Er wird wegen strafbarer Handlungen nach dem Waffengesetz auf freiem Fuß angezeigt. Das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung ist über den Vorfall in Kenntnis.