Mehrfache Anfragen der APA bei der Wiener Landespolizeidirektion (LPD Wien) blieben bis 10.45 Uhr unbeantwortet. Auch der Innenminister äußerte sich am Donnerstag nicht und verwies auf die Polizei in der Bundeshauptstadt.

Mehrfache Anfragen der APA bei der Wiener Landespolizeidirektion (LPD Wien) blieben bis 10.45 Uhr unbeantwortet. Auch der Innenminister äußerte sich am Donnerstag nicht und verwies auf die Polizei in der Bundeshauptstadt.
Vonseiten der Exekutive habe es gegenüber der Erzdiözese Wien keine weiteren Informationen bzw. Warnungen gegeben, berichtete am Donnerstag auch Michael Prüller, Sprecher der Erzdiözese, gegenüber Kathpress. Alle Kirchen seien offen, alle Gottesdienste würden stattfinden, sagte Prüller, der von einem "normalen kirchlichen Leben" sprach.
Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) machte am Donnerstagvormittag auf Nachfrage bei einem Medientermin keine Angaben zur Bedrohungslage in Wien. Er verwies auf die Kommunikation durch die Landespolizeidirektion.
Die Wiener Polizei hat auf Twitter zuletzt am Mittwoch gegen 14.00 Uhr reagiert und klargestellt, dass die " präventiven Sicherungsmaßnahmen" Gebetshäuser und Einrichtungen verschiedener Konfessionen betreffen. Zu der Warnung kam es, nachdem die Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) Hinweise erhalten hatte, dass ein islamistisch motivierter Anschlag geplant ist. Es folgten eine verstärkte Überwachung neuralgischer Orte in Wien und mehrere Einsätze. Laut "Krone" (Donnerstagsausgabe) soll sich die Drohung gegen nach Österreich geflüchtete Syrer richten.
(APA/Red)
