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Klima-Kleber blockierten erneut Wiener Frühverkehr

13-03-2023, 09:12

Am Montag haben Klima-Aktivisten in Wien und Graz wieder ihre Proteste aufgenommen. In der Bundeshauptstadt blockierten sich den Frühverkehr auf der Rechten Wienzeile und am Schwarzenbergplatz.

Klima-Aktivisten der "Letzten Generation" unterbrachen am Montag den Verkehr auf der Rechten Wienzeile und am Schwarzenbergplatz. In Graz wurde die Glacisstraße in beide Richtungen gesperrt, unterstützt von solidarischen Wissenschaftern und Wissenschafterinnen.

Klima-Aktivisten legten erneut Wiener Frühverkehr lahm

Gefordert wird von den Klimademonstranten ein Ende neuer Öl- und Gasbohrungen. Als Sofortmaßnahme für bessere Luft und weniger CO2-Ausstoß wünschen sie sich Tempo 100 auf der Autobahn.

Angebot der Klima-Aktivisten an den die Bürgermeister

Am Montag berichteten die "Salzburger Nachrichten" zudem von einem Angebot der Aktivisten: "Wenn sich ein Bürgermeister hinter unsere Forderungen stellt, sind wir bereit, Vereinbarungen zu treffen." Ein Vertreter der Letzten Generation schlug vor, dass wenn sich die Stadtchefs öffentlich zum Klimaschutz bekennen, könnten die Aktivisten, die sich in den vergangenen Wochen zum Zeichen ihres Protests auf viel befahrenen Straßen festgeklebt haben, ihren Protest aussetzen.

Verschiedene Reaktionen der Bürgermeister auf Klima-Kleber-Angebot

Die von den SN befragten Bürgermeister reagierten unterschiedlich auf dieses Angebot. Während der grüne Innsbrucker Bürgermeister Georg Willi Verhandlungsbereitschaft signalisierte ("Ich stehe hinter den Protesten der Letzten Generation"), zeigte sich Salzburgs Harald Preuner ablehnend: "Ich kann mit dieser Art des Protests überhaupt nichts anfangen", sagte er. Preuners Linzer Kollege Klaus Luger kann sich Verhandlungen mit den Klimaklebern vorstellen, freilich unter einer Bedingung: Während der Gespräche dürften sich die Aktivistinnen und Aktivisten vier Wochen lang nicht auf Linzer Straßen festkleben, sagte Luger zu den SN.

(APA/Red)

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