Am 1. März 1823 wurde der Wiener Volksgarten feierlich eröffnet. Zum 200-jährige Bestehen wurde ein Pflanzenkübel, die zu Ehren von Kaiserin Sisi angefertigt wurden, nachgebaut.
Der Wiener Volksgarten feiert dieser Tage sein 200-jähriges Bestehen. Er war der erste öffentlich zugängliche Park Wiens und wurde am 1. März 1823 feierlich eröffnet. Die Bundesgärten haben nun einen der lange vergessenen Pflanzenkübel, die zu Ehren von Kaiserin Sisi angefertigt wurden, nachgebaut. Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) zeigte sich darob erfreut.
"Ob ein gemütlicher Spaziergang, eine Mittagspause in der Sonne oder eine kleine Laufrunde - der Volksgarten im Herzen Wiens ist der perfekte Ort zum Durchatmen. Und das seit 200 Jahren. Die Bundesgärten sind ein weltweiter Vorreiter für herausragende Gartenkunst, ich gratuliere dazu herzlich," meinte der gebürtige Tiroler am Sonntag via Presseaussendung.
Der Volksgarten gehört zu den
sieben Bundesgärten, die dem Landwirtschaftsministerium unterstellt
sind. Diese stehen seit 2000 unter Denkmalschutz. Seit 2001 gehört der
Volksgarten auch zur UNESCO-Welterbestätte Historisches Zentrum von Wien.
Was
den Sisi-Pflanzenkübel betrifft, wurde dieser für das 1907 errichtete
Kaiserin-Elisabeth-Denkmal gestaltet. Er galt als vergessen und
verloren. Nachforschungen ergaben, dass ein Exemplar des aufwendig
gestalteten Holzkübels im Gartenbaumuseum aufbewahrt wurde. Dieser wurde
exakt vermessen und von den Werkstätten in Innsbruck Ambras nachgebaut.