Das Pilot-Projekt IONA, eine spezielle Ambulanz in Wien, die Betroffenen nach einer Krebserkrankung im Kinder- und Jugendalter zur Verfügung steht, wurde bis Ende 2023 verlängert.
Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen können heute in vielen Fällen gut behandelt werden. Nach der erfolgreichen Therapiezeit im Krankenhaus ist die Versorgungssituation oftmals aber schwierig. Viele Patientinnen und Patienten bleiben noch bis ins Erwachsenenalter für die Nachsorge in "ihrem Kinderspital", bis sie auf sich alleine gestellt werden. Eine spezielle Ambulanz in Wien schafft dabei Abhilfe. Das Pilot-Projekt IONA wurde nun bis Ende 2023 verlängert.
IONA, die interdisziplinäre onkologische Nachsorge Ambulanz im Gesundheitszentrum Mariahilf der Österreichischen Gesundheitskasse, wurde 2020 geschaffen, damit Betroffene eine altersgerechte, medizinische und psychosoziale Langzeitnachsorge erhalten können. Die Ambulanz steht allen Versicherten der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) nach einer Krebserkrankung im Kinder- und Jugendalter zur Verfügung, wie am Mittwoch in Wien mitgeteilt wurde. Das Projekt wird finanziell von der Stadt Wien unterstützt.
Laut Aussage der ÖGK kommt der Großteil der
Patientinnen und Patienten nach einer Zuweisung vom St. Anna
Kinderspital und der Kinderklinik im AKH. Neben der medizinischen
Nachsorge und Gesundheitschecks steht auch eine breite psychosoziale
Beratung im Fokus.