Die Klima-Aktivisten der "Letzten Generation" haben am Mittwoch nach der Linken Wienzeile und der Schönbrunner Schlossstraße vor dem Wiener Westbahnhof protestiert.

Die Klima-Aktivisten der "Letzten Generation" haben am Mittwoch nach der Linken Wienzeile und der Schönbrunner Schlossstraße vor dem Wiener Westbahnhof protestiert.
Fünf Aktivistinnen und Aktivisten klebten sich mit jeweils einer Hand auf einem Schutzweg auf die Fahrbahn und blockierten den Verkehr, was bei den Autofahrern Unmut auslöste. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz und löste den Protest rasch auf.
Am Dienstag hatten die Aktivisten bereits den Verkehr vor dem Schloss Schönbrunn behindert. Die Polizei nahm vier Teilnehmer der Aktion fest. Die Blockaden sollen noch bis Ende der kommenden Woche dauern und stehen im Zeichen von zwei Aktionswochen in Sachen Klimaschutz. Der ÖAMTC rät dazu, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen oder auf Umwege auszuweichen.
Die Protestierenden fordern die Bundesregierung seit längerer Zeit auf, "der Wissenschaft endlich zuzuhören - und in der Klimakrise wenigstens die billigsten, einfachsten Schutzmaßnahmen umzusetzen: ein Verbot neuer Öl- und Gasbohrungen, und Tempo 100 auf der Autobahn". Eine Umstellung auf erneuerbare Energien und Öffis benötige Zeit, "die wir nicht haben", argumentieren die Aktivisten mit einem Verweis auf die EU. Auch diese empfehle eine Temporeduktion auf Autobahnen.
(APA/Red)
