Dutzende Aktivistinnen und Aktivisten der "Letzten Generation" und von Parents for Future haben am Dienstag in der Früh den Verkehr vor dem Schloss Schönbrunn in Wien-Hietzing blockiert, indem sie sich teils mit einer Hand auf die Fahrbahn klebten.

Dutzende Aktivistinnen und Aktivisten der "Letzten Generation" und von Parents for Future haben am Dienstag in der Früh den Verkehr vor dem Schloss Schönbrunn in Wien-Hietzing blockiert, indem sie sich teils mit einer Hand auf die Fahrbahn klebten.
Laut ÖAMTC kam es im Bereich der Westeinfahrt zwischen Kennedybrücke und Schloss Schönbrunn zu den Fahrbahnblockaden. Stau bildete sich rasch rückreichend bis zur Mantlergasse. Weiters gibt es Zeitverluste auf der Johnstraße, Schlossallee, Linzer Straße, Felberstraße, Maxingstraße, Hietzinger Hauptstraße und der Westausfahrt im Bereich Auer-Welsbach-Park.
Die Polizei begann gegen 8.00 Uhr mit der Auflösung des unangemeldeten Protests. Der Verkehr wurde währenddessen umgeleitet.
Am Montag war vor der Secession der Auftakt der angekündigten zweiwöchigen Protestwelle in Wien erfolgt. Die Polizei war dabei mit einem Großaufgebot der Bereitschaftseinheit im Einsatz. 17 Aktivisten wurden festgenommen.
Die Protestierenden fordern die Bundesregierung seit längerer Zeit auf, "der Wissenschaft endlich zuzuhören - und in der Klimakrise wenigstens die billigsten, einfachsten Schutzmaßnahmen umzusetzen: ein Verbot neuer Öl- und Gasbohrungen, und Tempo 100 auf der Autobahn". Eine Umstellung auf erneuerbare Energien und Öffis benötige Zeit, "die wir nicht haben", argumentieren die Aktivisten mit einem Verweis auf die EU. Auch diese empfehle eine Temporeduktion auf Autobahnen.
(APA/Red)
