Bei der Wiener Schuldnerberatung gibt es weiterhin viele Anfragen. Schon im vergangenen Dezember waren um 15 Prozent mehr Hilfesuchende hier als im Vergleichszeitraum der vergangenen Jahre.

Bei der Wiener Schuldnerberatung gibt es weiterhin viele Anfragen. Schon im vergangenen Dezember waren um 15 Prozent mehr Hilfesuchende hier als im Vergleichszeitraum der vergangenen Jahre.
Die Teuerung in vielen Lebensbereichen, gestiegene Kreditzinsen und vielleicht unerwartete Ausgaben: Bei der Wiener Schuldnerberatung geht das neue Jahr so weiter, wie das alte geändet hat - mit vielen Anfragen.
Bereits im Jänner 2023 gibt es über 220 Neuanmeldungen bei der Wiener Schuldnerberatung. "Die Ursachen sind mehrfach bedingt. Das heißt einerseits, natürlich die Inflation und die Teuerung, die Ausläufer der Corona-Pandemie und zum Dritten beginnt auch langsam die Steigerung der Kreditzinsen", erklärt Gudrun Steinmann von der Wiener Schuldnerberatung. Die Zahl der Privatinsolvenzen in Wien ist zuletzt wieder gestiegen. 2022 waren 2.612 davon betroffen.
(Red)
