Aktivisten der "Letzten Generation" haben Freitagfrüh den Bereich rund um den Wiener Naschmarkt im Bereich der Secession blockiert. Größere Staus blieben allerdings aus.
Die Klima-Aktivisten klebten sich auf die Fahrbahn des Getreidemarkts, der Friedrichstraße sowie der Rechten Wienzeile, mit entsprechenden Folgen für den Wiener Frühverkehr. Diese hielten sich laut ÖAMTC aber vorerst in Grenzen. Unmittelbar nach Beginn der Aktion begann die Polizei, erste Aktivisten von der Fahrbahn zu lösen, so Sprecherin Barbara Gass.
Auf der sonst viel befahrenen Kreuzung wurde ein meterhohes gelbes X aufgebaut - ein Zeichen der Solidarität mit Lützerath, einem deutschen Dorf, das dem Braunkohleabbau weichen soll. Eine Blasmusikkapelle in orangen Warnwesten sorgte für Unterhaltung, berichtete der Sprecher der "Letzten Generation", Florian Wagner. An die Regierung wurde die Frage gerichtet: "Wo ist euer Klimaplan?"
Vorerst gab es keine großen Staus im für einen Freitag recht ruhigen Frühverkehr, sagte ÖAMTC-Sprecher Marc Römer auf Anfrage. Auf der Rechten Wienzeile standen die Autos zurück bis zur Kettenbrückengasse, auf der ehemaligen Zweierlinie bis zum Volkstheater. Auf den Ausweichstrecken in der unmittelbaren Umgebung gab es auch stockenden Verkehr bzw. Staus.