Am Mittwoch in der Früh sind die Proteste der Klimaaktivisten mit erneuten Blockaden in Wien weitergegangen.

Am Mittwoch in der Früh sind die Proteste der Klimaaktivisten mit erneuten Blockaden in Wien weitergegangen.
Aktivisten der "Letzten Generation" haben gegen 8.00 Uhr unter anderem den äußeren Gürtel beim Westbahnhof "gesperrt". Es waren etwa zehn Demonstranten beteiligt, die Polizei rückte aus. Am Gürtel baute sich sehr schnell ein Stau auf. Nach Angaben der "Letzten Generation" wurde auch der Innere Gürtel auf dem Europaplatz blockiert.
Nachdem sich am Dienstag einige Aktivisten sehr lange in Polizeigewahrsam befunden hatten, war zunächst unklar gewesen, in welchem Umfang die heutige Aktion stattfand. "Handschellen und Gefängnis werden uns sicher nicht aufhalten. Es geht um unsere Zukunft, es geht darum, dass Menschen in ein paar Jahrzehnten überhaupt noch ein gutes Leben auf dieser Erde haben können. Dafür kämpfen wir, davon lassen wir uns von niemandem abhalten", gab sich der 29-jährige Elektrotechniker Jacob kämpferisch.
Der Regierung warfen die Aktivisten "Gesprächsverweigerung" vor. "Trotz desaströser Treibhausgas-Bilanz und dem sich abzeichnenden Verfehlen sämtlicher Klimaziele soll über die einfachsten, billigsten Maßnahmen wie Tempo 100 auf der Autobahn nicht einmal diskutiert werden", hieß es in einer Aussendung der "Letzten Generation".
(APA/Red)
