Die Wiener Polizei hatte in der Silvesternacht rund 1.900 Einsätze zu absolvieren.
Generell hatten die Wiener Beamten in der Silvesternacht mit Lärmerregungen, Sachbeschädigungen bzw. auch wegen der illegalen Zündung von pyrotechnischen Gegenständen zu tun. In den Bezirken Josefstadt, Simmering, Favoriten, Meidling, Floridsdorf und Liesing kam es zu mehreren Beschädigungen von Zigarettenautomaten, Mistkübeln und Telefonzellen durch pyrotechnische Gegenstände.
Am
Praterstern warf ein 19-Jähriger angezündete Böller in Richtung der
Beamten in der Absicht, diese zu verletzten. Der 19-jährige Afghane
wurde festgenommen.
In der Mitterhofsiedlung in Floridsdorf kamen Jugendliche zusammen und zündeten zahlreiche pyrotechnische Gegenstände. Mit Sturmmasken und Schals vermummte Personen bewarfen auch einschreitende Beamte mit Knallern. Insgesamt wurden bei diesem Einsatz 221 Identitätsfeststellungen durchgeführt und zahlreiche strafrechtliche und verwaltungsrechtliche Anzeigen sowie Anzeigen nach dem Pyrotechnikgesetz erstattet.
Wienweit gab es 131 Anzeigen und 24 Organmandate nach dem Pyrotechnikgesetz. Es wurden rund 87 Kilogramm pyrotechnischer Gegenstände sichergestellt.
Bereits am Samstagnachmittag schlug ein 26-Jähriger auf einen Mann (55) am Hauptbahnhof in Wien-Favoriten mit einer Glasflasche ein. Diese zerbrach und verletzte das Opfer. Der 55-Jährige war einer Frau zu Hilfe gekommen, die von dem Somalier angepöbelt worden war. Uniformierte nahmen den Verdächtigen noch am Bahnhof fest.