Laut dem Büro von Sozialstadtrat Peter Hacker (SPÖ) war die Auslastung der für den Winter eingerichteten Wiener Notquartiere zuletzt hoch. Sie lag bei rund 87 Prozent. In besonders kalten Nächten wurde dieser Wert sogar übertroffen.

Laut dem Büro von Sozialstadtrat Peter Hacker (SPÖ) war die Auslastung der für den Winter eingerichteten Wiener Notquartiere zuletzt hoch. Sie lag bei rund 87 Prozent. In besonders kalten Nächten wurde dieser Wert sogar übertroffen.
In Wien werden im Rahmen des sogenannten Winterpakets bis Anfang Mai rund 1.000 zusätzliche Plätze angeboten. Sie werden im 24-Stunden-Betrieb geführt. Es ist also auch ein Tagesaufenthalt möglich.
Die Zahl der Plätze sei heuer um 100 erhöht wurden, wurde betont. Die Auslastung ist hoch, etwa 900 Übernachtungen werden aktuell täglich verzeichnet. Frei Kapazitäten seien aber jedenfalls vorhanden, wurde versichert. "Die Planungen haben sich als treffsicher erwiesen. Wir haben noch einen Puffer, falls die Nachfrage steigt", erläuterte Hacker gegenüber der APA.
Neben den bestehenden Tageszentren stehen auch drei zusätzliche Wärmestuben zur Verfügung. Auch dort sei die Nachfrage gestiegen, wobei die Auslastungsgrenze aber noch nicht erreicht sei, hieß es. Das Winterpaket wird vom Fonds Soziales Wien koordiniert und gemeinsam mit Partnern wie Obdach Wien, dem Roten Kreuz, der Caritas, der Erzdiözese, der Volkshilfe oder dem Samariterbund umgesetzt.
(APA/Red)
