Nachdem ein Riesenaquarium in einem Berliner Hotel zerbrochen ist, stellt sich die Frage, wie sicher die Aquarien in Wien, beispielsweise im Haus des Meeres, sind.
Nach dem zerbrochenen Riesenaquarium in dem Berliner Hotel sind 1500 Fische sind tot und zwei Menschen wurden verletzt. Grund dafür dürfte Materialermüdung sein. Katharina Berger hat im Tiergarten Schönbrunn Wien und im Haus des Meeres nachgefragt, wie sicher die Aquarien in Wien sind.
Das Haus des Meeres in Wien mit rund 5.000 Quadratmeter Schaufläche gehört zu den größten Aquarien Europas. Hier geht man von einem ähnlichen Fall wie in Berlin nicht aus. Laut Michael Mitic, dem geschäftsführenden Direktor des Haus des Meeres in Wien, besitzt das Museum weder so viel Wasser noch so ein hohes Becken wie jenes in Berlin. Der Wasserstand und der Druck sind wesentlich geringer.
Für Sicherheit wird mit Wartungsarbeiten und häufigen Kontrollen gesorgt. Laut Mitic muss beim Bau eines großen Aquariums viel berücksichtigt werden.
Im Wiener Tiergarten Schönbrunn heißt es, dass das Berliner Aquarium aufgrund von Lage und Bau nicht mit denen in Wien vergleichbar ist. Es sind statisch geprüfte Sicherheitskonzepte im Tiergarten vorhanden, die für Sicherheit sorgen.