Im Fall um die vergewaltigte und getötete 13-Jährige im August 2021 in Wien-Donaustadt, wurde nun der Hauptangeklagte des Mordes und der Vergewaltigung schuldig gesprochen.
Der 24-jährige Hauptangeklagte im Prozess um den Fall der getöten 13-Jährigen wurde am Freitag des Mordes und der Vergewaltigung schuldig gesprochen. Nach sieben Verhandlungstagen ist der Prozess rund um den gewaltsamen Tod einer 13-jährigen Niederösterreicherin vor eineinhalb Jahren in einer Wiener Wohnung damit zu Ende gegangen. Die beiden anderen Angeklagten wurden wegen Mordes durch Unterlassung für schuldig gesprochen. Zudem wurde bei allen drei Angeklagten Vergewaltigung angenommen.
Der 24-Jährige bekam eine lebenslange Haftstrafe. Der 19-jährige
Zweitangeklagte, dem die Tatortwohnung gehörte, muss 20 Jahre ins
Gefängnis. Der 20-jährige Drittangeklagte, der behauptete, der Freund
der 13-Jährigen zu sein, muss für 19 Jahre hinter Gitter.
Die
Gericht ging davon aus, dass die Angeklagten - Männer afghanischer
Abstammung im Alter von 19 bis 24 Jahren - das Mädchen in der Wohnung in
Missbrauchsabsicht unter Drogen gesetzt und sich dann an der
13-Jährigen vergangen hatten. Das Mädchen überlebte den Drogencocktail
nicht. Das Obduktionsgutachten ergab, dass die 13-Jährige infolge der
Suchtmittelvergiftung und Ersticken eines gewaltsamen Todes starb.
Am 26. Juni 2021 starb die 13-jährige Leonie. Ihre Leiche wurde auf einem Grünstreifen in Wien-Donaustadt gefunden. Das Mädchen war unter Drogen gesetzt und vergewaltigt worden. Zubaidulla R. (23), Ibraulhaq. A (19) und Ali H. (20) wurden als mutmaßliche Täter ausgeforscht. Am Freitag wurden die Urteile gegen die drei nach einer sechsstündigen Beratung der Geschworenen verkündet.