2025 dürfte die Ausbildungspremie für Pflegeberufe in Wien von rund 4.500 Menschen bezogen werden.
Schon heuer haben 2.266 Auszubildende in Wien bereits Anspruch auf die Unterstützung, wie Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (beide SPÖ) am Freitag erläuterten. Die Prämie von 600 Euro monatlich geht an alle, die eine Erstausbildung etwa zur Pflegeassistenz oder Pflegefachassistenz bzw. ein entsprechendes FH-Studium absolvieren.
Für die Pflegeausbildungsprämie dürften bis 2025 rund 60 Mio. Euro aufgewendet werden, hieß es. Finanziert wird sie zu einem Drittel von der Stadt und zu zwei Dritteln vom Bund. Für Umsteiger in einen Pflegeberuf wird es außerdem weiterhin das Wiener Ausbildungsgeld geben, das Stadt und Arbeitsmarktservice gemeinsam in die Wege geleitet haben.
Wirtschaftsstadtrat
Hanke betonte die Wichtigkeit der Maßnahmen: "Pflegeberufe sind
gesellschaftlich dermaßen relevant, dass es notwendig ist, Interessierte
an diesem Beruf unbedingt zu unterstützen und finanzielle Hürden
möglichst aus dem Weg zu räumen. Mit der Pflegeausbildungsprämie haben
jetzt alle in der Erstausbildung zu einem Pflegeberuf ebenfalls
finanzielle Anreize, wie wir sie auch Umsteigerinnen und Umsteigern
bieten. Damit wird die Ausbildungszeit wesentlich erleichtert und eine
zusätzliche Motivation geboten, den Weg einer erstklassigen
Pflegeausbildung zu beschreiten."
Während der Zeit der Erstausbildung darf keine AMS-Leistung bezogen werden. Die Pflegeausbildungsprämie kann ab sofort beim Wiener
Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerförderungsfonds (waff) beantragt
werden. Die Auszahlung erfolgt ab Jänner 2023 rückwirkend bis zum 1.
September 2022.