Alexander Van der Bellen hat bei der am Sonntag laut der ersten Hochrechnung von ARGE Wahlen 55,9 Prozent der Stimmen erreicht.

Alexander Van der Bellen hat bei der am Sonntag laut der ersten Hochrechnung von ARGE Wahlen 55,9 Prozent der Stimmen erreicht.

Die Bundespräsidenten-Wahl ist geschlagen und das wohl endgültig. Denn laut ersten Hochrechnungen erreicht Amtsinhaber Alexander Van der Bellen eine deutliche absolute Mehrheit, womit eine Stichwahl in vier Wochen obsolet wird. Rang zwei holt sich mit Walter Rosenkranz der Kandidat der Freiheitlichen. Um Platz drei duellieren sich Rechtsanwalt Tassilo Wallentin und Bierpartei-Gründer Dominik Wlazny.
Laut SORA-Hochrechnung von knapp nach 17 Uhr kommt Van der Bellen auf 54,6 Prozent. Die Schwankungsbreite liegt unter drei Prozent, womit seine Wiederwahl fix sein dürfte. Rosenkranz erreicht mit 18,9 Prozent ein recht starkes Votum, die übrigen Anwärter bleiben im einstelligen Bereich. Für Wallentin sind 8,5 Prozent errechnet worden, für Wlazny 8,1. Unter ferner liefen landeten Gerald Grosz mit 5,8 Prozent, MFG-Chef Michael Brunner mit 2,3 Prozent und Schuhfabrikant Heinrich Staudinger mit 1,7 Prozent.
Mit diesem Ergebnis ist seine Wiederwahl gleich im ersten Wahlgang abgesichert, Stichwahl ist keine nötig. Walter Rosenkranz (FPÖ) kommt laut ARGE Wahlen auf 17,9 Prozent, Bierpartei-Gründer Dominik Wlazny 8,8 Prozent, Rechtsanwalt Tassilo Wallentin auf 7,7 Prozent und Ex-FPÖ/BZÖ-Politiker Gerald Grosz auf 5,9 Prozent.
MFG-Kandidat Michael Brunner erreicht laut dieser Hochrechnung von 17.05 Uhr (Auszählungsgrad 57,6 Prozent; Schwankungsbreite +/-1,3%) auf 2,0 Prozent, Schuhproduzent Heinrich Staudinger auf 1,8 Prozent der Stimmen.
Die Wahlbeteiligung lag laut ARGE Wahlen bei 67,5 Prozent der Wahlberechtigten.
Das vorläufige Endergebnis wird ab etwa 20.00 Uhr erwartet. Innenminister Karner wird es im Wahlzentrum im Palais Niederösterreich verkünden - freilich noch ohne die geschätzt mehr als 820.000 Briefwahlstimmen, die erst ab Montag 9.00 Uhr ausgezählt werden. Das vollständige Endergebnis sollte Montag am Abend - vielleicht auch erst spät in der Nacht - vorliegen. Bei der Stichwahl-Wiederholung 2016 dauerte es (weil die Bezirkswahlbehörde Innsbruck-Land länger brauchte) sogar bis Dienstagvormittag.
(APA/Red)
