Wiesn-Zeit heißt Dirndl-Zeit. Doch ein schönes Dirndl kostet Geld. Wer die oft teuren Stücke billiger erhalten möchte hat einige Alternativen wie Second Hand oder auch ausleihen.

Wiesn-Zeit heißt Dirndl-Zeit. Doch ein schönes Dirndl kostet Geld. Wer die oft teuren Stücke billiger erhalten möchte hat einige Alternativen wie Second Hand oder auch ausleihen.
Es ist wieder soweit: Die Wienerinnen brezeln sich auf. Aber billig ist ein neues, qualitativ hochwertiges, traditionell gefertigtes Dirndl nicht. So kostet ein "Traum in blau" bei Trostmann Trachten in der Wiener Innenstadt über 1.000 Euro. Junge Menschen können sich das eher nicht leisten.
Die Alternative dazu ist, sich die Tracht zu pachten. Laut Gexi Tostmann, Geschäftsführerin von Tostmann Trachten, wird das vor allem von den Jungen sehr gut angenommen. Schon vor 35 Jahren ist die findige Geschäftsfrau auf die Idee gekommen, Dirndl zu vermieten und nicht nur zu verkaufen. Die Idee dahinter: Vor allem junge Menschen sollen auf den Geschmack kommen.
Je nach Dirndl wird für die Miete 20 bis 30 Prozent vom Einkaufspreis verlangt für drei Tage. In die Lederhose schlüpfen und auf Aufriss gehen, das ist für 80 Prozent der jungen Männer der Ansporn zum Fest, so eine Studie der Single-Plattform Parship unter 300 Singles.
Auch im Humana Store warten Second-Hand-Trachten auf neue Besitzer. Die besten Stücke seien vor der Wiesn-Saison aber bereits weg. Dass Menschen eher zum Vintage-Dirndl greifen, dass ist gerade im kommen, so Martina Porsch, Humana Mitarbeiterin.
(Red)
