Der Verdächtige, nach dem im Fall eines zweifachen Tötungsdeliktes in Wien-Mariahilf international gefahndet wurde, ist in Frankreich festgenommen worden.

Der Verdächtige, nach dem im Fall eines zweifachen Tötungsdeliktes in Wien-Mariahilf international gefahndet wurde, ist in Frankreich festgenommen worden.
Der 49-Jährige soll in der Nacht auf den 4. August seine Lebensgefährtin (32) und deren 15-jährige Tochter getötet haben. Die beiden anderen Kinder der Frau - zwei Buben - hatten zuvor in einer Arztpraxis um Hilfe gebeten.
Landes- und Bundeskriminalamt konnten die Fluchtroute nachzeichnen und den Mann ausforschen. Die Festnahme erfolgte am gestrigen Dienstag in Brest in der Bretagne. Der Tunesier war kurz nach der Tat mit dem Zug nach Frankreich geflüchtet, wo er in einer arabischen Kommune untertauchen konnte, berichtete das Bundeskriminalamt am Mittwoch.
Bei diesem internationalen Erfolg federführend beteiligt waren das Bundeskriminalamt (Zielfahndung), das Landeskriminalamt Wien (Ermittlungsbereich Leib/Leben), die ermittlungsführende Staatsanwaltschaft Wien, der Verbindungsbeamte des Innenministeriums im Vereinigten Königreich sowie verschiedene französische Polizei- und Justizbehörden.
(APA/Red)
