Die Passagierzahlen am Flughafen Wien waren im August 2022 zwar um die Hälfte höher als vor einem Jahr, sie liegen aber immer noch unter dem Niveau vor der Coronakrise.
Das Niveau bei den Passagierzaheln am Wiener Flughafen vor der ist noch nicht erreicht. 2,77 Millionen Reisende wurden im August am Standort Wien gezählt - das waren um 56 Prozent mehr als im August 2021, aber um 12 Prozent weniger als im August 2019, wie der Flughafen am Dienstag mitteilte.
Passagierzahlen am Wiener Flughafen erholen sich langsam
In der gesamten Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) erhöhte sich das Passagieraufkommen um 61 Prozent auf rund 3,58 Millionen, das war ebenfalls um 12 Prozent weniger als vor Corona.
Zahl der Passagiere am Flughafen Wien auf 1,99 Mio. gestiegen
Am Standort Wien
stieg die Zahl der Lokalpassagiere auf 1,99 Millionen (+52,0 Prozent)
und die der Transferpassagiere auf knapp 768.000 (+66,8 Prozent). Die
Flugbewegungen stiegen auf 19.846 Starts und Landungen (+30,0 Prozent).
Das Frachtaufkommen sank gegenüber dem August 2021 um 2,6 Prozent auf
19.721 Tonnen.
56,2 Prozent mehr Leute flogen nach Westeuropa vom Flughafen Wien
Nach Westeuropa flogen vom Flughafen Wien
im August 961.601 Passagiere (+56,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr).
Nach Osteuropa reisten 225.382 Passagiere (+35,4 Prozent). Nach
Nordamerika verzeichnete der Airport 52.046 Passagiere (+74,0 Prozent)
und nach Afrika 23.244 (+186,9 Prozent). In den Nahen und Mittleren
Osten verzeichnete der Flughafen Wien
im August 2022 insgesamt 80.878 Passagiere (+102,5 Prozent) und in den
Fernen Osten hat sich die Passagierzahl auf 19.717 mehr als
versechsfacht.
Flughafen Wien-Beteiligungen legen weiter zu
Auch die Flughafen-Wien-Beteiligungen
legen zu: Am Flughafen Malta stieg das Passagieraufkommen im August
2022 auf 712.122 Reisende (+74,8 Prozent) und liegt damit bei 86,5
Prozent des Vorkrisenniveaus (August 2019). Am Flughafen Kosice stieg
das Passagieraufkommen auf 98.360 (+157,4 Prozent) und lag damit bereits
leicht über dem Vorkrisenniveau.