Wien bekommt ein neues Festival. Die "Klima Biennale" soll sich mit "künstlerischen und kreativen Strategien" an das Thema Klimawandel annähern.
Ab April 2024 soll das Format unter dem Titel "1. Wiener Klima Biennale" starten, wie die Wien Holding am Montag mitteilte. Seitens der Stadt Wien sind dafür 1,5 Millionen Euro vorgesehen, die Ausschreibung der Biennale-Leitung soll noch im September über das Kunst Haus Wien erfolgen, das auch als Veranstalter und Festivalzentrum fungieren wird.
Verbinden soll die Initiative "Wiens Stärken als Wissenschafts- und Forschungsstandort" mit künstlerisch-kreativen Akteuren aus der bildenden Kunst "einschließlich neuer Medien, Design und Architektur". Gemeinsam sollen "visionäre Szenarien für eine klimamoderne Zukunft" entwickelt werden, heißt es in der Aussendung.
Gestalt annehmen soll das Vorhaben, das auf der vom früheren Direktor des Wiener Museums für Angewandte Kunst (MAK), Christoph Thun-Hohenstein, ins Leben gerufenen "Vienna Biennale for Change" aufbaue, nach der Bestellung der Leitung. Diese werde in einem "standardisierten Ausschreibungsprozess inklusive Hearings durch eine Jury" noch heuer gesucht. Die erste Ausgabe ist dann von April bis Juli 2024 geplant.
In dem Rahmen sollen "an mehreren Standorten in
Wien eine Vielzahl von Kunst-, Design- und Architekturprojekten
realisiert werden, die sich künstlerisch und kreativ mit der
Klimathematik im weitesten Sinne auseinandersetzen". Außerdem seien
Kooperationen zwischen Künstlern und Wiener Magistratsabteilungen sowie
Unternehmen vorgesehen.