In der Wiener Lugner City ist die Corona-Impfstraße mit 12. September 2022 wieder in Betrieb gegangen.
Hausherr Richard Lugner, Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) und die Seniorenbeauftragte der Stadt, Sabine Hofer-Gruber, nutzten die Gelegenheit am Montag, um für die bzw. deren Auffrischung zu werben. 140.000 Menschen haben letztere in Wien bereits absolviert. Bald wird auch der an die Omikron-Variante BA.1 angepasste Impfstoff injiziert.
Die Corona-Impfstraße in der Wiener Lugner City befindet sich direkt im Einkaufszentrum, umgeben von einem Technikhändler und der Filiale einer US-Fastfood-Kette. Laut Hacker handelte es sich zuletzt um die stärkste Impfstelle, die nicht von der Stadt selbst eingerichtet wurde. "Wir hoffen, dass das wieder so sein wird", sagte er.
Wer sich dort einen Stich verabreichen lässt, wird auch beschenkt, wie Richard Lugner betonte. Verteilt werden T-Shirts ("Gemma Lugner") sowie Kappen. Ursprünglich war in Aussicht gestellt worden, dass der prominente Gastgeber sich auch selbst impfen lässt. Er will jedoch noch auf den angepassten Omikron-Impfstoff warten.
Die
"bravsten" Auffrischer waren zuletzt bereits die Älteren ab 60 Jahren.
Ziel laut Hacker-Büro ist es, ein Drittel der Gesamtbevölkerung bis zum
Winter wieder in einer Impfstelle zu empfangen. Der noch in dieser Woche
- in Wien
voraussichtlich am Freitag - zum Einsatz kommende BA.1-Impfstoff soll
die Gefahr der Ansteckung reduzieren, auch wenn die Variante derzeit
keine Rolle mehr spielt.
Wann der an die aktuelle Variante BA.4/BA.5 angepasste Impfstoff kommt, ist hingegen völlig offen. Er sei noch nicht zugelassen, betont man. Das Büro des Wiener Gesundheitsstadtrats rät davon ab, mit der Auffrischung auf ihn zu warten. Hacker empfahl, sich rasch gegen das impfen zulassen: "Wir stehen vor einer neuen Welle."