Die Wien Energie hat seit einer Woche ihre langfristigen Termingeschäfte gestoppt und handelt nur kurzfristig an den Spotmärkten.
Die Wien Energie hat bereits am Freitag vor einer Woche alle langfristigen Termingeschäfte bis auf weiteres gestoppt, nachdem sich herausgestellt hatte, dass das Unternehmen nicht in der Lage war, die aufgrund des Auseinanderdriftens des Strom- und Gaspreises ebenfalls angehobenen Kautionen an der Strombörse zu finanzieren. Einen entsprechenden Bericht der "Kronen Zeitung" (online) hat die Wien Energie auf Anfrage der APA bestätigt.
Es werde zwar weiter Strom gekauft und verkauft, aber nicht im Rahmen langfristiger Termingeschäfte, sondern kurzfristig an den Spotmärkten, weil das "liquiditäts- und risikoschonender" sei, heißt es dazu aus dem Unternehmen. "Zum jetzigen Zeitpunkt können wir nicht sagen, wie lange wir die Termingeschäfte aussetzen."