Vorerst gibt der VKI einen kurzen Überblick über die Änderungen sowie ein paar Tipps für verunsicherte Kunden und Kundinnen. Kunden, die nicht widersprechen, werden per 1. September automatisch vom Tarif "Optima" auf "Optima-entspannt" umgestellt.

Vorerst gibt der VKI einen kurzen Überblick über die Änderungen sowie ein paar Tipps für verunsicherte Kunden und Kundinnen. Kunden, die nicht widersprechen, werden per 1. September automatisch vom Tarif "Optima" auf "Optima-entspannt" umgestellt.
Der neue Tarif ist zwar deutlich höher als der bisherige, aber noch immer günstiger als der neue "Optima"-Tarif. Außerdem erhalten Kundinnen und Kunden, die sich für ein Jahr binden und den Wechsel schriftlich bestätigen, Gratis-Strom-Tage. Dadurch wird der Tarif "Optima-entspannt" nochmals günstiger.
Laut VKI ist der neue Tarif also besser als der "Optima"-Tarif. Das bleibt auch so, wenn die Großhandelspreise gleich bleiben oder steigen. Sinken hingegen die Strom- und Gasindexwerte signifikant, kann "Optima" wieder günstig werden. Das liegt daran, dass die Wien Energie bei ihrem "Optima - entspannt" einen von den AGB abweichenden Preisanpassungsmechanismus gewählt hat.
Der VKI prüft derzeit, ob die kurzen Fristen sowie die automatische Umstellung rechtmäßig sind. Nicht nachvollziehbar ist für den VKI, warum zuerst die Preisanpassungsmöglichkeiten in den AGBs geändert werden und Wien Energie zwei Wochen später mit einem Preisblatt davon abweicht.
Der VKI hat für Kundinnen und Kunden ein paar Tipps bereit. So könne über den Tarifkalkulator der E-Control eventuell ein Anbieter mit einem besseren Tarif gefunden werden. Wählen Kunden den Tarif "Optima-entspannt" mit den Gratis-Strom-Tagen, empfiehlt der VKI den Vermerk "Vorbehaltlich der Zulässigkeit der Preiserhöhung bzw. Tarifumstellung". Zudem rät der VKI den Kunden, sich vor dem 1. September zu entscheiden.
Derzeit ist noch offen, ob und wann es eine Sammelklage gegen Wien Energie geben wird. Aber selbst bei einer Sammelklage wird es längere Zeit dauern, bis es hier zu einem Urteil kommt.
(APA/Red)
