Bei seinem ersten Prozess hatten die Geschworenen den Angeklagten mit 4:4 Stimmen vom Mordversuch freigesprochen. Die Berufsrichter setzten das Urteil daraufhin aus.

Bei seinem ersten Prozess hatten die Geschworenen den Angeklagten mit 4:4 Stimmen vom Mordversuch freigesprochen. Die Berufsrichter setzten das Urteil daraufhin aus.
´Der Angeklagte hatte am 19. August 2021 seiner getrennt lebenden Frau bei der U-Bahnstation Pilgramgasse mit einem in einer Zeitung eingewickelten Messer aufgelauert. Er ging auf sie zu und stach ihr mehrmals in den Körper, bevor Passanten einschritten. Der Verletzten gelang es, sich vom Boden aufzurappeln und davonzulaufen. Der 52-Jährige verfolgte sein Opfer über die Pilgrambrücke in Richtung Linke Wienzeile, wo ihn die Frau mit Pfefferspray außer Gefecht setzen konnte. Danach fixierten ihn Zeugen auf dem Boden.
hai/af
