Die Diskussion, ob der Fiakerbetrieb in Wien verboten gehört oder nicht, ist erneut entbrannt. Aber wie viel machen Hitze, Lärm und Asphaltboden den Pferden wirklich aus? Vienna.at hat mit Fiaker-Fahrer Marco Pollandt gesprochen.
Es ist eine jeden wiederkehrende Diskussion in Wien: Gehören Fiaker in der Großstadt verboten? 2022 hat Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) die Diskussion wieder ins Rollen gebracht, indem er öffentlich ein Verbot der Fiaker in Wien gefordert hat.
Die Stadt Wien allerdings denkt statt an ein Verbot an hitzefreie Tage für Fiakerpferde ab 30 Grad Celsius. Auch Tierschutzorganisationen meldeten sich zu Wort. So forderte etwa der VGT ein , während Vier Pfoten eine Liste von bezüglich der Haltung und der Arbeit mit den Pferden auf seiner Website veröffentlichte.
Es ist ein polarisierendes Thema: Die einen sehen im Fiakerbetrieb in Wien Tierquälerei, die anderen meinen, dass eine wertvolle Wiener Tradition verloren gehe, würde der Betrieb eingestellt werden. Wie lebt ein Fiakerpferd in Wien? Wie viele Stunden arbeitet es? Wie sehen die Stallungen für die Tiere aus? Gibt es Gesundheitschecks? Sind Fiakerfahrern oft Beschimpfungen ausgesetzt? Über all das hat Vienna.at im Heast-Oida-Podcast mit Fiaker-Fahrer und Geschäftsführer von , Marco Pollandt gesprochen.