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Wien kann sich Corona-Impfstraßen für Kleinkinder vorstellen

1-07-2022, 10:13

Eigene Corona-Impfstraßen für Kleinkinder im Alter von sechs Monaten bis fünf Jahren könnten auch in Wien enstehen. Aus dem Büro von Stadtrat Peter Hacker zeigt man sich dieser Idee nicht abgeneigt.

Wenn es in den USA die entsprechende Zulassung für einen -Impfstoff für Kleinkinder von sechs Monaten bis fünf Jahren gibt, sind auch in Wien Impfstraßen für diese Altersgruppe denkbar. Das sagte der Sprecher von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ), Mario Dujakovic, am Freitag der APA.

Impfstraßen für Kleinkinder in Wien möglich

Er reagierte damit auf einen Bericht der "Kronen Zeitung", wonach die Stadt bereits Impfstraßen für Kleinkinder unter fünf Jahre plane. "So weit sind wir noch nicht", sagte Dujakovic.

Er erläuterte aber, dass es nach Meinung der Stadt ausreicht, dass die US-Gesundheitsbehörde FDA entsprechende Zulassungen erteilt. Die Stadt Wien war auch schon in der Altersgruppe der Fünf- bis Elfjährigen entsprechend vorgegangen und hatte nach der US-Zulassung bereits Kinder dieser Altersgruppe in den Impfstraßen die Schutzimpfung verabreicht. Ähnlich sei auch nun denkbar, eine Impfstraße einzurichten und Kinderärzte einzuladen, hier tätig zu werden.

Quarantäne-Regelung für Kinder sorgt für Nachfrage bei Impfung

Laut "Krone" vom Freitag wäre die Nachfrage enorm. Nach Wiens geltender Quarantäneverordnung sind ungeimpfte Kinder bei engem Kontakt mit einem Corona-Infizierten als K1 einzustufen und müssen für zehn Tage in Quarantäne (mit Freitestmöglichkeit nach fünf Tagen). Das stellt für berufstätige Eltern eine Herausforderung dar.

Hacker selbst ist optimistisch, dass der Impfstoff für Kinder unter fünf auch in Europa bald zugelassen wird. "Ich finde das gescheit und notwendig", wurde der Gesundheitsstadtrat zitiert.

(APA/Red)

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