Seit der Gründung vor 20 Jahren haben die Beamten der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) in Wien bereits 25.000 Festnahmen auf dem Konto. Zudem konnten über 550 Kilo Heroin und Kokain beschlagnahmt werden.
Seit mittlerweile 20 Jahren gibt es die Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) in Wien. Sie wurde zur Bekämpfung der Suchtgiftkriminalität an öffentlichen Orten gegründet. Die Beamtinnen und Beamten nahmen seitdem 25.000 Festnahmen vor, teilte das Innenministerium mit. Weiters beschlagnahmten sie im Laufe der Jahre mehr als 550 Kilogramm harte Drogen (Heroin und Kokain).
"Die erfahrenen Polizistinnen und Polizisten der Einsatzgruppe bekämpfen Straßenkriminalität wirksam, erfolgreich und nachhaltig. Wenn Drogenhandel auf offener Straße durch falsche Toleranz geduldet wird, breiten sich Suchtgift und Beschaffungskriminalität immer weiter aus und bedrohen die schwächsten in unserer Gesellschaft - unsere Kinder. Das werden wir nicht zulassen und weiter mit aller Konsequenz gegen diese Banden vorgehen", unterstrich Innenminister Gerhard Karner (ÖVP). Bei den Festnahmen in den vergangenen 20 Jahren wurden insgesamt mehr als 6,1 Millionen Euro beschlagnahmt.
Die EGS besteht aus vier
Einsatzgruppe zu je 20 zivilen Beamtinnen und Beamten. Dabei arbeiten
erfahrene Kriminalbeamten aus dem Suchtmittelbereich mit Beamtinnen und
Beamten aus den Polizeiinspektionen und den Sondereinheiten wie der Wega
zusammen. Zwei Gruppen befassen sich mit Suchtmittelkriminalität, zwei
mit Eigentumskriminalität. Dabei reicht das Spektrum vom
Taschendiebstahl über Einbruchskriminalität bis hin zu
Trickbetrügereien. Darüber hinaus unterstützt die EGS das
Landeskriminalamt Wien sowie das Bundeskriminalamt bei größeren
Amtshandlungen. Dies geschieht in der Regel durch Zugriffsobservationen
und Hausdurchsuchungen. Außerdem wurde die Gruppe bereits bei
Terrorlagen, gewaltbereiten Demonstrationen und Großveranstaltungen
eingesetzt.