Hier eine Übersicht über die Filmstarts der kommenden Woche, von den "Minions" bis hin zu "France".
Ab 30. Juni: Wien. MINIONS - AUF DER SUCHE NACH DEM MINI-BOSS Originaltitel: Minions - The Rise Of Gru
USA 2022, 88 min
Regie: Kyle Balda, Brad Ableson, Jonathan Del Val
Minions - Auf der Suche nach dem Mini-Boss
Sie sind gelb, frech und ziemlich respektlos: Die Minions. Jetzt machen sie wieder die Leinwand unsicher, im zweiten Langfilm-Ableger der Kinoreihe "Ich - einfach unverbesserlich". Darin sind sie "Auf der Suche nach dem Mini-Boss". Der Animationsfilm erzählt, wie Gru schon als Kind seine Leidenschaft fürs Schurkendasein entdeckt. Der größte Traum des 11-Jährigen ist es, ein Mitglied der berühmt-berüchtigten Schurkenbande "Die fiesen 6" zu werden. Als der Anführer Wilder Knöchelknacker bei einer Mission verschwindet, sieht Gru seine Chance gekommen. Doch die Dinge entwickeln sich anders als geplant, nicht zuletzt wegen der Minions, die ihn als ihren Boss auserkoren haben und für reichlich Chaos sorgen.
The Princess
THE PRINCESS
GB/D 2022, 106 min
Regie: Ed Perkins
Die Faszination, die von ihr ausgeht, ist auch 25 Jahre nach ihrem Tod ungebrochen: Mit "The Princess" widmet Regisseur Ed Perkins Lady Diana, der Prinzessin von Wales, eine neue Kinodokumentation, die heuer beim Sundance Filmfestival uraufgeführt wurde. Der Oscar-nominierte Filmemacher setzt dafür ganz auf Archivaufnahmen aus jener Zeit, als Lady Di zunächst zur Prinzessin der Herzen aufstieg, um in weiterer Folge immer mehr unter dem öffentlichen Druck zu leiden - bis hin zu ihrem tragischen Tod im Sommer 1997.
Der beste Film aller Zeiten
Ab 1. Juli: DER BESTE FILM ALLER ZEITEN
E/ARG 2021, 114 min
Regie: Mariano Cohn, Gastón Duprat
Mit: Penélope Cruz, Antonio Banderas, Oscar Martínez, José Luis Gómez, Manolo Solo
Schauspielerin Penélope Cruz (48) ist in einer neuen Hauptrolle zu sehen. "Der beste Film aller Zeiten" erzählt vom Filmgeschäft. Cruz spielt eine exzentrische Regisseurin, die von einem Geschäftsmann den Auftrag erhält, einen Film zu drehen. Aber eben nicht irgendeinen Film, sondern einen fantastischen. Sie engagiert also zwei bekannte Schauspieler (Antonio Banderas und Oscar Martínez), die unterschiedlicher kaum sein könnten. Und vieles kommt anders als gedacht. Nach den Filmfestspielen in Venedig kommt die Satire von Gastón Duprat und Mariano Cohn nun ins Kino.
Sundown - Geheimnisse in Acapulco
SUNDOWN - GEHEIMNISSE IN ACAPULCO
F/MEX/S 2021, 83 min
Regie: Michel Franco
Mit: Tim Roth, Charlotte Gainsbourg, Iazua Larios, Henry Goodman, Victor Hugo
Neil Bennett (Tim Roth) und seine Schwester Alice (Charlotte Gainsbourg) befinden sich gerade im gemeinsamen Luxusurlaub in Acapulco, als die Nachricht eintrifft, dass die Mutter der reichen Unternehmerfamilie verstorben ist. Während Alice mit den erwachsenen Kindern Colin (Samuel Bottomley) und Alexa (Albertine Kotting McMillan) zurück nach London eilt, bleibt Neil unter einem Vorwand in Mexiko. Er mietet sich in einem billigen Hotel ein, beginnt eine Affäre und lügt die Familie in Europa weiterhin an, um nicht nachreisen zu müssen. Neil hat ein Geheimnis, und die gesamte Situation eskaliert, als Alice mit einem Male vor ihm steht und eine Erklärung verlangt.
France
FRANCE
F/D/I/B 2021, 133 min
Regie: Bruno Dumont
Mit: Léa Seydoux, Blanche Gardin, Benjamin Biolay, Emanuele Arioli, Juliane Köhler
France de Meurs ist eine bekannte französische TV-Moderatorin und Reporterin. Ob auf Kriegsschauplätzen in der Sahelzone und Syrien oder bei einer Pressekonferenz im Élysée-Palast mit Frankreichs Staatspräsident Emanuel Macron: France de Meurs weiß sich in Szene zu setzen. Dabei kommt es weniger auf neutrale und informative Berichterstattung an, als vielmehr auf Einschaltquoten und den Buzz. Ihr Ziel ist, die Beste und die Erste zu sein - bis zu dem Tag, an dem ein banaler Verkehrsunfall ihr Leben und ihre Karriere ins Wanken bringt. Mit "France" hat der französische Regisseur Bruno Dumont ("Die feine Gesellschaft") eine Satire über die Medienwelt gedreht. Für die Hauptrolle konnte er Frankreichs Leinwandstar Léa Seydoux gewinnen ("Blau ist eine warme Farbe").