Einstweilen fährt die Bim noch ohne Passagiere. Ende 2018 startet der Betrieb mit Fahrgästen. Nach Abschluss aller Tests und der behördlichen Bewilligung soll der Flexity-Bim ab Ende 2018 mit Fahrgästen unterwegs sein.
“Wir freuen uns sehr, dass der Flexity endlich zu Hause angekommen ist. Für die Fahrgäste bringt die neue, barrierefreie Straßenbahn künftig noch mehr Komfort und für die Umwelt noch mehr Entlastung, etwa durch den niedrigen Energieverbrauch”, so Öffi-Stadträtin Ulli Sima bei der Besichtigung der ersten Flexity am Donnerstag.
Wiens Flexity-Bim wird getestet
Bevor Fahrgäste die neue Flexity-Straßenbahn nutzen können, werden seit Anfang Jänner 2018 umfangreiche Tests durchgeführt. So müssen etwa die Technik geprüft und Detaileinstellungen im Betrieb ausprobiert werden. “Jede Steigung und jede Kurve in unserem Netz muss getestet werden. Natürlich lernen auch unsere Fahrer und Mitarbeiter der Werkstätten den neuen Flexity intensiv kennen”, so Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer.
In der eigenen Straßenbahn-Fahrschule der Wiener Linien werden Fahrer auf ihren zukünftigen, neuen Arbeitsplatz vorbereitet.
Mindestens 119 Flexity-Straßenbahnen für Wien
Insgesamt umfasst der Auftrag mindestens 119 und bis zu 156 Züge. Die genaue Zahl hängt von künftigen Netzerweiterungen ab. Bis zu 562 Millionen Euro lassen sich die Wiener Linien die Anschaffung neuer Garnituren kosten. Darin enthalten ist auch ein Wartungsvertrag über 24 Jahre.
Flexity-Bims sollen Hochflurmodelle in Wien ersetzen
Die neuen Niederflurbims ersetzen sukzessive die letzten Hochflurmodelle der Wiener Linien. Der Flexity hat einen niedrigen Energieverbrauch. Der Innenraum der neuen Straßenbahn verfügt über Mehrzweckbereiche. Diese sind zum Teil mit Klappsitzen ausgestattet und sollen für mehr Raum für Kinderwägen und Rollstuhlfahrer sorgen.
Neu sind im Flexity breitere Eltern-Kind-Sitze und zwei Rollstuhlplätze mit Vis-à-vis-Sitzen für Begleitpersonen. Die neuen Straßenbahnen sind barrierefrei.
