
Bei einer Protest-Aktion gegen die Braunkohle sind Greenpeace-Aktivisten in eine frühere Kirche eingedrungen. Das imposante Gebäude soll für den Braunkohletagebau Garzweiler, der südlich von Mönchengladbach liegt, abgerissen werden.
Tagebaubetreiber RWE Power hatte angekündigt, am Vormittag mit den Abrissarbeiten an der früheren Kirche in Erkelenz-Immerath beginnen zu wollen. Das Gebäude ist ein Wahrzeichen in der Region und wird wegen seiner imposanten Erscheinung im Volksmund Immerather Dom genannt.
Foto: APA/AFP/dpa/HENNING KAISER Greenpeace fordert nach eigenen Angaben mit der Aktion einen schrittweisen sozialverträglichen Kohleausstieg bis 2030. Außerdem fordert die Organisation einen Stopp der Abrissarbeiten, bis die kommende Bundesregierung über die künftige deutsche Energiepolitik entschieden habe.
Vor dem Abriss: So sieht es gerade am aus
— WDR Aktuelle Stunde (@aktuelle_stunde)
Das frühere Kirchengebäude ist seit 2013 entwidmet und damit kein Gotteshaus mehr. Notwendig wird der Abriss nach Angaben von RWE Power wegen des nahenden Braunkohletagebaus Garzweiler.
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