Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Wiener Neustadt wurde am Dienstagabend ein 58-jähriger Mann verletzt.
Der Bewohner erlitt laut Angaben der Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neustadt eine Rauchgasvergiftung und wurde in das Universitätsklinikum in der niederösterreichischen Statutarstadt gebracht. Rund 100 Mitglieder von vier Feuerwehren waren über mehrere Stunden hinweg im Einsatz, "Brand aus" hieß es gegen 22.30 Uhr.
Die anfängliche Brandintensität war zunächst durch einen umfassenden Löschangriff gebrochen worden, teilten die Helfer in einer Erstmeldung mit. Insbesondere Flammen im Dachbereich und auf dem Dachstuhl forderten die Feuerwehrleute in der Folge, zwei Hubrettungsgeräte wurden aufgeboten.
"Erschwerend kam hinzu, dass im Haus neben diversen brandfördernden Flüssigkeiten auch zahlreiche Gaskartuschen und Batterien gelagert waren", betonte die Feuerwehr in einer Aussendung. "Ein solches Brandereignis ist in Wiener Neustadt eher selten. Trotz des umfangreichen Löscheinsatzes konnten wir den ausgedehnten Wohnhausbrand erst nach mehreren Stunden löschen", resümierte Einsatzleiter und Feuerwehrkommandant Christian Pfeiffer. Wohlauf wiedergefunden wurde letztlich die zunächst vermisste Katze des Hausbewohners.