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Pesto Rosso im AK-Test: Tester fanden "deutliche Qualitätsunterschiede"

Heute, 14:57

Die Arbeiterkammer Oberösterreich (AK OÖ) nahm 13 Pesto Rosso-Produkte unter die Lupe.

Positiv im ist, dass alle Bio-Pesto Rosso pestizidfrei waren; vier davon enthielten überhaupt keine gesundheitsschädlichen Rückstände. In herkömmlichen Pestos wurden hingegen Spuren von hormonell aktivem Bisphenol A (BPA), möglicherweise krebserregenden Schimmelpilzgiften und Pestiziden festgestellt. Dennoch bestehe laut AK Oberösterreich keine unmittelbare Gesundheitsgefährdung.

AK-Test findet Pestizide in konventionellen Pesto Rosso

Vielmehr seien den Testern "deutliche Qualitätsunterschiede" der Produkte, die in den Lebensmittelketten in den Regalen stehen, aufgefallen. So wurden in vier Pestos "relevante Mengen an Alternariatoxinen" festgestellt. Diese entstehen durch Schimmelpilze der Alternaria-Gattung, die häufig Tomaten befallen. In fünf konventionellen Produkten wurden BPA-Spuren gefunden. BPA wirke hormonell und könne die Fruchtbarkeit sowie das Immunsystem beeinträchtigen, so die Konsumentenschützer in der Aussendung am Mittwoch.

In allen konventionellen Pesto wurden außerdem, mit Ausnahme von einem Produkt, Pestizid-Rückstände gefunden. Pestizide seien in der gefundenen geringen Konzentration zwar nicht akut giftig, doch über die Wechselwirkungen der Rückstände von mehr als einem Pestizid sei bisher nur wenig bekannt. Zusätzlich wurden in je einem Pesto Spuren von dem laut AK OÖ "besonders bedenklichen" Fungizid Dimethomorph sowie des Insektizids Chlorantraniliprol, das für Wasserorganismen toxisch sei, gefunden. Der AK-Test ist auf der abrufbar.

(APA/Red)

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