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Umbau von Wiener Stadthalle für 70. Eurovision Song Contest in Wien gestartet

Heute, 10:49

Heute Montag startete mit dem offiziellen Einzug des ORF in die Wiener Stadthalle der Umbau zur ESC-Hauptlocation.

Um 8.00 Uhr fand die symbolische Übergabe statt, die durch den traditionellen Schnitt des "ESC-Bandes" von Executive Producer Michael Krön vom ORF und dem Geschäftsführer der Stadthalle, Thomas Waldner, begleitet wurde. Mit diesem Schritt übernimmt der ORF die Wiener Stadthalle als Hauptveranstaltungsort für den .

35 internationale Firmen an 70. Eurovision Song Contest in Wien beteiligt

Das allgemeine Akkreditierungscenter öffnete bereits um 7.30 Uhr, kurz darauf kamen die ersten Vertreterinnen und Vertreter der Medien, der Produktion und des Song-Contest-Kernteams an. Direkt nach der Übergabe startete der technische Aufbau: Der erste Lkw mit Ausrüstung erreichte die Halle - der Beginn einer großen logistischen Operation. In den nächsten Tagen und Wochen werden Hunderte von Transportfahrzeugen insgesamt etwa 3.500 Tonnen Material anliefern. Zum Einsatz kommen unter anderem 27 Kameras und 8.500 LED-Scheinwerfer. Insgesamt sind 35 Firmen am Aufbau beteiligt, einige davon arbeiten im Schichtbetrieb rund um die Uhr.

Bei den Aufbauarbeiten liegt der Schwerpunkt auf der Sicherheit, unterstützt durch ein hochmodernes Überwachungsnetz. "Wir haben uns monatelang auf diesen heutigen Tag gefreut. Er ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum größten Musikevent der Welt. Von hier aus wollen wir Millionen Menschen begeistern. Entscheidend ist nun die Zusammenarbeit vieler Menschen und Firmen in einem konstruktiven und kreativen Arbeitsumfeld an einem Ort", sagte Executive Producer Michael Krön vor den versammelten Journalistinnen und Journalisten.

Der Geschäftsführer der Stadthalle, Thomas Waldner, zeigte sich erfreut darüber, den ORF nun auch offiziell in der Wiener Stadthalle begrüßen zu können. "Es erfüllt uns mit Stolz, unsere Arena für den Eurovision Song Contest 2026 und für ein Fest der Vielfalt, der Emotionen und der verbindenden Kraft der Musik zu öffnen. Gemeinsam schaffen wir hier die Bühne für ein Event, das weit über Wien hinausstrahlen wird", erklärte Waldner.

Ambitionierter Fahrplan bis zum Eurovision Song Contest Finale am 16. Mai in Wien

Zuerst wird mit dem Umbau und dem Aufbau der Bühne in der großen Halle D begonnen. Danach werden nach und nach alle weiteren Hallen bearbeitet. Teilweise bleibt der Spielbetrieb vorerst erhalten - so werden beispielsweise in Halle F weiterhin Aufführungen von "Jesus Christ Superstar in Concert" und "Dirty Dancing in Concert" durchgeführt. Der Zeitplan für die nächsten Wochen ist anspruchsvoll: Schon in den kommenden Tagen wird der technische Aufbau aller beteiligten Gewerke mit Hochdruck fortgesetzt. In der zweiten Hälfte des Aprils steht ein großes "Stage-Opening" auf dem Programm, gefolgt von den ersten Stellproben. Ende April wird das gesamte Stadthallen-Gelände einem umfassenden Sicherheits-Lockdown unterzogen. Ab diesem Zeitpunkt müssen alle Personen, die die Stadthalle betreten, durch Sicherheitskontrollen wie am Flughafen. Anfang Mai kommen die Delegationen mit ihren Künstlerinnen und Künstlern nach Wien, um sich intensiv auf insgesamt neun Publikumsshows sowie die drei großen TV-Events vorzubereiten - die beiden Semifinals am 12. und 14. Mai und das große Finale des 70. Eurovision Song Contest am 16. Mai.

(Red)

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