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Flughafen Wien setzt ab Sommer auf neue Flüssigkeitsscanner

Heute, 11:44

Am Flughafen Wien wird die 100-Milliliter-Grenze für Flüssigkeiten im Handgepäck bis zum Sommer aufgehoben. Neue Sicherheitsscanner ermöglichen die Kontrolle von bis zu zwei Litern Flüssigkeit pro Behälter, bestätigte der Flughafen.

Momentan ist die neue Vorschrift für Flüssigkeiten im Handgepäck noch nicht in Kraft. Laut Angaben des Flughafens Wien wird sie erst nach vollständiger Umrüstung wirksam. Die neuen Geräte erhielten jedoch bereits im vergangenen Jahr die Zulassung auf EU-Ebene.

Flüssigkeitsscanner am Flughafen Wien mit Computertomographie

Die Scanner arbeiten mit Computertomographie und erzeugen dreidimensionale Bilder des Gepäcks. Dadurch müssen Flüssigkeiten und elektronische Geräte wie Laptops bei der Kontrolle nicht mehr separat ausgepackt werden, was kürzere Wartezeiten ermöglichen soll. Die Umstellung erfolgt schrittweise und soll bis zum Sommer abgeschlossen sein. Der Flughafen Wien wies aber gegenüber der APA darauf hin, "dass diese Technologie primär dazu da ist, dass die Reisenden ihre Flüssigkeiten nicht aus dem Gepäck nehmen müssen. Wir empfehlen Reisenden daher weiterhin Flüssigkeiten nur in beschränktem Umfang mitzunehmen."

Flüssigkeitsscanner sind international schon im Einsatz

Laut einem Bericht des Magazins "konkret" investiert der Flughafen Wien rund 25 Millionen Euro in die neue Technik. Auch die geplante Süderweiterung von Terminal 3, die im zweiten Quartal 2027 in Betrieb gehen soll, wird mit entsprechenden Scannern ausgestattet. International sind die Geräte bereits teilweise im Einsatz. In Großbritannien und Italien sind viele Flughäfen umgerüstet, während Deutschland etwa in Frankfurt und Berlin nachzieht.

(APA/Red)

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