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Eurovision Song Contest 2026: ÖVP Wien fordert Sonntagsöffnung

Heute, 14:26

Die Wiener ÖVP möchte, dass Geschäfte in den Tourismuszonen Wiens während des Song Contests auch an Sonn- und Feiertagen öffnen dürfen. Landesparteiobmann Markus Figl kündigte an, einen entsprechenden Antrag im Gemeinderat zu stellen. Er machte jedoch keine genauen Angaben zu betroffenen Uhrzeiten und Geschäften. Für Figl steht fest, dass vor allem der Handel betroffen sein wird.

ÖVP-Wien-Chef Figl appelliert an Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und Stadträtin Barbara Novak von der SPÖ, die Sonntags- und Feiertagsöffnungszeiten in Wiens Tourismuszonen zu testen. Der im Mai wird von Figl als idealer Zeitpunkt gesehen. Die Sozialpartner sollen in Entscheidungsprozesse einbezogen werden.

Eurovision Song Contest 2026: Testlauf für Sonntagsöffnung an zwei Tagen

Mit dem Ruf nach geöffneten Geschäften zu Christi Himmelfahrt am 14. Mai und am darauffolgenden Sonntag, den 17. Mai, wiederholt die Volkspartei eine langjährige Forderung. Kommende Woche bei der Gemeinderatssitzung am 25. März werde man zum fünften Mal einen entsprechenden Antrag einbringen und eine rasche Entscheidung einfordern. Der ÖVP-Landesparteichef will angesichts der angeschlagenen Stadtfinanzen "wirtschaftliche Impulse" setzen. Zu erweiterten Öffnungszeiten anlässlich des Song Contests bereits positiv geäußert hatte sich in einem ORF-Interview Ende August die Koalitionspartnerin der SPÖ, NEOS-Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling.

Die Wiener Volkspartei nutzte die Pressekonferenz auch, um der zukünftigen Wohn- und Frauenstadträtin und bisherigen Nationalratsabgeordneten Elke Hanel-Torsch (SPÖ) einige Forderungen auszurichten. Nach dem Mitte Februar angekündigten Rückzug von Stadträtin und Vizebürgermeisterin Kathrin Gaal wird Hanel-Torsch Ende März das Amt der Stadträtin übernehmen.

Die Frauensprecherin der Wiener ÖVP, Sabine Keri, erwartet sich von Hanel-Torsch, die Sicherheit für Mädchen und Frauen zu verbessern, etwa durch ein "Night-Safety-Konzept", mehr Personal in öffentlichen Verkehrsmitteln und spezielle Frauen-Taxis. Außerdem kritisierte ÖVP-Wohnsprecher Lorenz Mayer die steigenden Betriebskosten im Gemeindebau. Auch sollten seiner Ansicht nach die vollen Wohnbau-Bundesmittel ausgeschöpft und die Einnahmen aus der Wohnbauförderung verwendet werden, um Eigentum wieder leistbarer zu machen.

(APA/Red)

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