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Keine ausreichenden Hinweise: Ermittlungen gegen Sprecherin der Nonnen von Goldenstein eingestellt

17-03-2026, 14:30

Die Staatsanwaltschaft Salzburg hat das Ermittlungsverfahren gegen die Sprecherin der drei Nonnen von Goldenstein wegen des Verdachts der Veruntreuung beendet. Laut der Sprecherin der Staatsanwaltschaft Salzburg, Ricarda Eder, gab es keine ausreichenden Hinweise darauf, dass Spendengelder zweckwidrig verwendet wurden. Der Bericht wurde vom "ORF Salzburg" veröffentlicht. Ein Vorsatz zur persönlichen Bereicherung durch die beschuldigte Frau konnte nicht nachgewiesen werden.

Mitte Jänner hatte eine frühere Helferin der Nonnen bei der Polizei Anzeige gegen die Sprecherin der Ordensschwestern erstattet. Der Hauptvorwurf: Spendengelder seien in mehreren Fällen nicht auf das Treuhandkonto der Schwestern einbezahlt worden. Die beschuldigte Sprecherin hatte die Vorwürfe stets zurückgewiesen. Sie selbst sei nie für das Ressort Finanzen im Helferteam verantwortlich gewesen, die Anschuldigungen seien Folge von Streitigkeiten mit ehemaligen Unterstützerinnen und Unterstützern der Nonnen.

Der Fall der betagten Ordensfrauen hatte in den vergangenen Monaten weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Die drei Nonnen waren nach einem vorangegangenen Aufenthalt in einem Seniorenheim gegen den Willen ihres Oberen in ihr früheres Kloster zurückgekehrt, wo sie derzeit leben. Die Frage, ob sie auch mit dem Segen des Vatikans im Kloster verbleiben können, ist dabei noch ungeklärt. Für Schlagzeilen sorgte zuletzt neben der Anzeige wegen Veruntreuung auch eine Unterlassungsklage gegen den Betreiber der früheren Instagram-Seite der Nonnen.

(APA/Red.)

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