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Nach 150 Jahren – darum legt Café Central jetzt eine Pause ein

Gestern, 20:41

Mitten im 150-Jahr-Jubiläum macht eines der berühmtesten Wiener Kaffeehäuser plötzlich Pause. Das Café Central in der Herrengasse schließt in wenigen Tagen, und das hat einen besonderen Grund.

Mit dem 16. März 2026 beginnt für das Café Central im Palais Ferstel eine längere Pause. Das historische Kaffeehaus in der Wiener Innenstadt wird umfassend modernisiert.

Sanierung im 150. Jubiläumsjahr

2026 feiert das Café Central sein 150-jähriges Bestehen. Gleichzeitig nutzt der Betrieb das Jubiläumsjahr für eine grundlegende Erneuerung zentraler Bereiche.

Laut Angaben auf der offiziellen Website werden im Zuge der Arbeiten:

  • die Gebäudetechnik
  • die Infrastruktur
  • Produktionsbereiche
  • sowie die Küchenbereiche

modernisiert.

Die Sanierung erfolgt "selbstverständlich im Einklang mit dem Denkmalschutz", heißt es vom Unternehmen.

Die Wiedereröffnung ist für Herbst 2026 geplant.

Alternative nur wenige Meter entfernt

Ganz auf die berühmten Mehlspeisen verzichten müssen Gäste während der Bauarbeiten nicht.

Im "Café Decentral" im Palais Harrach, nur wenige Hundert Meter vom Stammhaus entfernt, werden weiterhin klassische Mehlspeisen sowie Kaffeespezialitäten angeboten.

Touristenmagnet seit 1876

Das Café Central wurde 1876 eröffnet und zählt zu den bekanntesten Kaffeehäusern Wiens. Besonders die prunkvollen Innenräume im Palais Ferstel machen es zu einem internationalen Anziehungspunkt.

Zu den historischen Gästen gehörten unter anderem Arthur Schnitzler, Stefan Zweig und Sigmund Freud.

Mit der Renovierung investiert das Traditionshaus nun in seine Zukunft, damit das historische Ambiente auch in den kommenden Jahrzehnten erhalten bleibt.

(Red.)

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