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SOS Mitmensch kritisiert FPÖ Wien für KI-generierte Fake-Hassvideos ohne Kennzeichnung

Heute, 13:44

SOS Mitmensch verlangt die sofortige Entfernung von KI-generierten Hassvideos, die die Wiener FPÖ in sozialen Medien verbreitet. Die Menschenrechtsorganisation kritisiert zudem, dass diese Fake-Videos nicht entsprechend gekennzeichnet sind und fordert eine Kennzeichnungspflichten für solche Videos und deren schnelle Löschung.

"Wenn eine Partei, die den Machtanspruch stellt, mit widerlichen KI-generierten Fake-Videos schlimmsten Hass schürt, dann ist Feuer am Dach unserer Demokratie. Dann müssen alle, die bei Vernunft sind, ganz klar Stopp sagen. Und dann braucht es umgehend klare Regeln bezüglich der Kennzeichnung von Fake-Videos", fordert SOS Mitmensch-Sprecher Alexander Pollak ein Handeln gegen die, von der FPÖ Wien KI-generierten Fake-Hassvideos, ohne Kennzeichnung.

Politiker der FPÖ Wien posten KI-generierte Fake-Hassvideos ohne Kennzeichnung

Die Kritik von SOS Mitmensch bezieht sich zum einen auf ein KI- generiertes Fake-Video, das kürzlich der Wiener FPÖ-Obmann Dominik Nepp auf Facebook in Umlauf gebracht hat. Das Hassvideo zeigt Politiker, die mit vollen Händen Geld an Muslime verteilen, während nichtmuslimische Arbeiter im Hintergrund schwere Blöcke schleppen müssen. Gestern legte der Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss mit einem Fake-Video nach, das eine mittels KI generierte Frau mit Kopftuch laut schreiend und gestikulierend in einer Straßenbahn zeigt. "Die KI-generierte Hass- und Sündenbock-Demagogie der FPÖ ist nicht nur niederträchtig, sondern auch brandgefährlich. Dass die FPÖ ihre Fake-Videos nicht einmal als von einer KI hergestellten Fake kennzeichnet, zeigt, dass es rasch klare gesetzliche Regeln gegen solche gefährliche Hass-Manipulation braucht", betont Pollak.

(Red)

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