Die Wiener Stadtwerke verzeichnen über 10.500 Bewerbungen für ihre Lehrstellen und bieten ab September 2026 noch wenige freie Plätze in Elektrotechnik, Gleisbautechnik und Konstruktion, wobei sie gezielt Frauen für technische Berufe fördern.
Von insgesamt 21 Lehrberufen sind bei den Wiener Stadtwerken nur noch drei offen: Elektrotechnik für Anlagen- und Betriebstechnik, Gleisbautechnik sowie Konstrukteur*in. Alle anderen Lehrplätze sind bereits vergeben. Lehrstart ist am 1. September 2026. Seit September 2025 sind rund 10.500 Bewerbungen eingegangen – ein starkes Signal für die Attraktivität der technischen Ausbildung im Konzern. Gleichzeitig zeigt sich: Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften bleibt hoch.
"Die Wiener Stadtwerke bieten moderne Ausbildungszentren, umfangreiche Unterstützungsangebote, Zusatzqualifikationen in Digitalisierung und Nachhaltigkeit sowie durchgängig die Möglichkeit zur berufsbegleitenden Matura und vielfältige Karrierewege im Konzern", verspricht das Unternehmen in einer Aussendung. Mit mehr als 700 Lehrstellen zählt der Konzern zu den größten Ausbildungsbetrieben der Region. Rund 80 Prozent der Lehrlinge werden dann auch übernommen.
"Die Energiewende, der Netzausbau und nachhaltige Mobilität brauchen bestens ausgebildete Fachkräfte. Als einer der größten Infrastrukturkonzerne Österreichs übernehmen wir Verantwortung und investieren gezielt in die Ausbildung junger Menschen. Wer bei uns eine Lehre beginnt, arbeitet an der Versorgungssicherheit der Stadt von morgen", betont Generaldirektor Peter Weinelt.
Die Wiener Stadtwerke bilden in Zukunftsbereichen wie Energie, Elektrotechnik, Mobilität und Digitalisierung aus. Gesucht werden insbesondere junge Menschen mit Interesse an technischen Berufen. Der Konzern hat sich zum Ziel gesetzt, 50 Prozent aller Lehrstellen im technischen Bereich mit Frauen zu besetzen, Bewerbungen von Frauen sind dementsprechend ausdrücklich erwünscht. Kooperationen und gezielte Programme unterstützen Frauen auf ihrem Weg in die Technik.