Zeugen informierten über den Notruf von Rauch, der aus einer Wohnung in der Mitterberggasse austrat, und eine Person, die aus dem ersten Stock auf den Gehsteig sprang.
Die rasch eingetroffenen Polizisten brachten den an den Füßen verletzten Mann aus der Gefahrenzone, woraufhin sich dieser sofort äußerst aggressiv gegenüber den Beamten verhielt. Es handelte sich um den polizeibekannten 33-jährigen Bewohner, gegen den bereits eine Festnahme wegen Verdachts der schweren Körperverletzung und Sachbeschädigung vom Vortag vorlag.
Die Berufsfeuerwehr Wien löschte den Zimmerbrand, der erheblichen Sachschaden an der Wohnungseinrichtung verursachte, und führte Maßnahmen zur Rauchbekämpfung durch. Brandermittler des Landeskriminalamtes Wien stellten fest, dass der Zimmerbrand vorsätzlich durch den Tatverdächtigen verursacht wurde. In der Wohnung wurden zudem Drogen und eine Langwaffe der Kategorie C sichergestellt. Da gegen den Tatverdächtigen ein behördliches Waffenverbot bestand, erfolgte eine Anzeige nach dem Waffengesetz. Der 33-Jährige wurde aufgrund der vorliegenden Anordnung festgenommen und zur Behandlung der Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Dort übernahm die Justizwache die Bewachung des Mannes. Während des Einsatzes kam es zu temporären Verkehrssperren am Ort des Geschehens. Weitere Ermittlungen laufen.